Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Diese Bedingungen gelten für die Software Storyline Akquise samt Zusatzmodulen. Für Webdesign und Social Media gelten die AGB der Agentur. Anlage: Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (Team-Modul).
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „Storyline Akquise“ samt Zusatzmodulen, die über storyline-design.de geschlossen werden. Vertragspartner ist Tamara Henschke, Einzelunternehmen unter der Bezeichnung „Storyline Design“, Türnenstrasse 22, 78647 Trossingen (nachfolgend „Anbieter“).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln (nachfolgend „Kunde“). Der Kunde bestätigt dies bei der Bestellung. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
(4) Für Leistungen der Agentur Storyline Design im Bereich Webdesign und Social Media gelten gesonderte Bedingungen. Diese AGB betreffen nur die Software „Storyline Akquise“.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter überlässt dem Kunden für die Dauer des Abonnements die Software „Storyline Akquise“ zur Nutzung. Die Software wird als Programm für Windows bereitgestellt und läuft auf dem Rechner des Kunden. Sie hilft dabei, Betriebe in einer Region zu finden, sie zu bewerten und den Vertrieb an sie zu organisieren (Lead-Suche, Vertriebs-Board, Anruf-Modus, Wiedervorlagen, Statistik, Export).
(2) Zum Vertrag gehören außerdem die Online-Dienste des Anbieters, die für die Nutzung nötig sind: das Kundenkonto, die Lizenzprüfung, die Bereitstellung von Updates und, bei gebuchtem Team-Modul, der Abgleich der Daten zwischen den Programmen eines Teams und der Team-Chat.
(3) Zusätzlich buchbar sind die Zusatzmodule Website-Check, Social-Check, Vertriebs-Co-Pilot und Team-Modul sowie der Tarif „Komplett“, der das Basisprogramm und alle Zusatzmodule umfasst. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf storyline-design.de zum Zeitpunkt der Bestellung.
(4) Die Software greift auf öffentlich zugängliche Quellen Dritter zu, etwa Kartendienste, Branchenverzeichnisse, die Websites und Social-Media-Profile der gefundenen Betriebe, sowie auf Dienste, die der Kunde mit eigenem Zugang nutzt (etwa Anthropic für den Vertriebs-Co-Piloten oder Apify). Der Anbieter hat keinen Einfluss auf Verfügbarkeit, Inhalt und Nutzungsbedingungen dieser Quellen und Dienste. Er schuldet weder eine bestimmte Anzahl oder Qualität von Treffern noch deren Richtigkeit oder Vollständigkeit.
(5) Der Anbieter schuldet keinen wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine Aufträge, Termine oder Umsätze des Kunden.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Software und der Preise auf storyline-design.de ist kein bindendes Angebot.
(2) Der Kunde legt zunächst ein Kundenkonto an und bestätigt seine E-Mail-Adresse. Mit dem Klick auf „Zahlungspflichtig bestellen“ gibt er ein verbindliches Angebot zum Abschluss des gewählten Abonnements ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn die Zahlung über den Zahlungsdienstleister erfolgreich eingerichtet ist und der Anbieter den Zugang freischaltet. Der Kunde erhält darüber eine Bestätigung per E-Mail.
(3) Die Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird nicht gesondert gespeichert. Die jeweils geltenden AGB sind auf storyline-design.de abrufbar.
§ 4 Nutzungsrechte und Lizenz
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Laufzeit des Abonnements ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.
(2) Eine Lizenz gilt für ein Gerät zur selben Zeit. Die Software meldet sich mit einer Kennung des Geräts beim Lizenzserver an. Ein Gerätewechsel ist über das Kundenkonto möglich. Für jeden weiteren gleichzeitig genutzten Rechner ist eine weitere Lizenz nötig.
(3) Der Kunde darf die Software nicht an Dritte weitergeben, vermieten, verleihen oder Dritten zugänglich machen, soweit dies nicht im Rahmen des Team-Moduls vorgesehen ist. Er darf die Software nicht bearbeiten, dekompilieren oder die Lizenzprüfung umgehen, soweit dies nicht nach §§ 69d, 69e UrhG ausnahmsweise erlaubt ist.
(4) Alle Rechte an der Software, ihren Updates und der Dokumentation bleiben beim Anbieter.
§ 5 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die bei der Bestellung angezeigten Preise. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei Kunden mit Sitz im EU-Ausland mit gültiger Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder in der Schweiz wird keine deutsche Umsatzsteuer berechnet, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
(2) Das Entgelt ist für den jeweiligen Abrechnungszeitraum (Monat oder Jahr) im Voraus fällig. Die Zahlung läuft über den Zahlungsdienstleister Stripe mit den dort angebotenen Zahlungsarten. Die Rechnung wird per E-Mail gestellt.
(3) Schlägt eine Zahlung fehl, versucht der Zahlungsdienstleister sie erneut. Die Software bleibt in dieser Zeit nutzbar und zeigt einen Hinweis. Wird die Zahlung nicht innerhalb von 3 Tagen nach Ablauf des bezahlten Zeitraums nachgeholt, kann der Anbieter den Zugang sperren, bis die Zahlung eingegangen ist. Weitergehende Rechte des Anbieters wegen Zahlungsverzugs bleiben unberührt.
(4) Der Anbieter kann die Preise mit Wirkung für den nächsten Abrechnungszeitraum anpassen. Er kündigt eine Preiserhöhung mindestens sechs Wochen vorher per E-Mail an. Der Kunde kann in diesem Fall zum Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
(1) Das Abonnement läuft je nach Wahl einen Monat (30 Tage) oder ein Jahr (365 Tage) und verlängert sich jeweils um denselben Zeitraum, wenn es nicht gekündigt wird.
(2) Der Kunde kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen, am einfachsten im Kundenkonto (Kundenportal des Zahlungsdienstleisters). Der Anbieter kann mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.
(3) Zusatzmodule sind eigene Abonnements und können unabhängig vom Basisprogramm gekündigt werden. Endet das Basisprogramm, enden die Zusatzmodule mit ihm. Im Tarif „Komplett“ folgen alle Module dem Hauptabonnement.
(4) Bereits gezahlte Entgelte werden bei einer Kündigung nicht anteilig erstattet; der Zugang bleibt bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen.
(5) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde die Software trotz Abmahnung rechtswidrig nutzt (§ 7) oder die Lizenzprüfung umgeht.
§ 7 Pflichten des Kunden, rechtmäßige Nutzung
(1) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, dass er die Software und die damit gewonnenen Daten rechtmäßig nutzt. Das gilt insbesondere für:
- Werbung per Telefon, E-Mail oder Nachricht. Telefonische Werbung gegenüber Unternehmern ist nach § 7 Abs. 2 Nr. 1 UWG nur zulässig, wenn deren zumindest mutmaßliche Einwilligung vorliegt. Werbung per E-Mail setzt grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung voraus (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). Die Software nimmt dem Kunden diese Prüfung nicht ab. Sie enthält eine Sperrliste für Betriebe, die nicht mehr kontaktiert werden wollen.
- Datenschutz. Für personenbezogene Daten, die der Kunde mit der Software erhebt, speichert und nutzt (etwa Namen und Kontaktdaten von Ansprechpartnern, Notizen zu Gesprächen), ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Er erfüllt die Informations- und Löschpflichten gegenüber den betroffenen Personen.
- Nutzungsbedingungen Dritter. Der Kunde beachtet die Bedingungen der Quellen und Dienste, die er über die Software nutzt, und schließt mit Diensten, die er mit eigenem Zugang einbindet (etwa Anthropic, Apify), eigene Verträge. Deren Kosten trägt der Kunde.
(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er einen Missbrauch vermutet.
(3) Die Software speichert die Daten des Kunden auf seinem Rechner. Der Kunde sorgt für eine angemessene Datensicherung. Die Software bietet dafür eine automatische Sicherung in einen Ordner seiner Wahl sowie Exporte an.
(4) Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden beruhen, und trägt die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Das gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
§ 8 Lizenzprüfung, Verfügbarkeit, Updates und Support
(1) Die Software prüft ihre Lizenz regelmäßig online beim Lizenzserver des Anbieters. Ohne Verbindung bleibt sie bis zu 5 Tage nutzbar, danach ist eine erneute Online-Prüfung nötig.
(2) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Lizenzservers und der übrigen Online-Dienste, sichert aber keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten führt er nach Möglichkeit zu nutzungsarmen Zeiten durch.
(3) Während der Laufzeit erhält der Kunde Updates der Software ohne zusätzliches Entgelt. Der Anbieter kann die Software weiterentwickeln und dabei Funktionen ändern, soweit der vertraglich vorausgesetzte Nutzen erhalten bleibt und die Änderung dem Kunden zumutbar ist. Ändern Dritte ihre Dienste so, dass eine Funktion nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich ist (§ 2 Abs. 4), ist dies kein Mangel der Software; der Anbieter bemüht sich in angemessenem Rahmen um eine Anpassung.
(4) Support erhält der Kunde per E-Mail an [email protected] an Werktagen. Eine bestimmte Reaktionszeit wird nicht zugesichert.
§ 9 KI-Funktionen (Vertriebs-Co-Pilot)
(1) Der Vertriebs-Co-Pilot erzeugt Texte und Einschätzungen mit einem Sprachmodell des Anbieters Anthropic. Die Anfragen gehen direkt vom Rechner des Kunden an Anthropic, über einen Zugang, den der Kunde selbst bei Anthropic einrichtet und bezahlt. Der Anbieter erhält diese Anfragen nicht.
(2) Die Ergebnisse sind maschinell erzeugte Entwürfe. Sie können unvollständig oder falsch sein. Der Kunde prüft sie, bevor er sie verwendet oder weitergibt.
§ 10 Mängel
(1) Der Anbieter stellt die Software in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand bereit und erhält diesen während der Laufzeit. Mängel beseitigt er in angemessener Frist, auch durch ein Update oder einen zumutbaren Weg, den Mangel zu umgehen.
(2) Der Kunde meldet Mängel unverzüglich mit einer nachvollziehbaren Beschreibung.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters für Mängel, die bereits bei Vertragsschluss vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, höchstens auf die Entgelte, die der Kunde in den zwölf Monaten vor dem schädigenden Ereignis gezahlt hat.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden (§ 7 Abs. 3) für ihre Wiederherstellung nötig gewesen wäre.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 12 Daten bei Vertragsende
(1) Die Daten, die der Kunde mit der Software anlegt, liegen auf seinem Rechner und bleiben dort auch nach Vertragsende erhalten. Der Kunde kann sie während der Laufzeit jederzeit exportieren (CSV, Excel, Sicherungsdatei).
(2) Daten, die über das Team-Modul auf dem Server des Anbieters abgeglichen werden, löscht der Anbieter 30 Tage nach Ende des Team-Moduls, sofern der Kunde sie nicht vorher selbst entfernt. Verlässt das letzte Mitglied ein Team, werden dessen Daten sofort gelöscht.
(3) Die Daten des Kundenkontos löscht der Anbieter nach Vertragsende, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 13 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung auf storyline-design.de.
(2) Soweit der Anbieter im Rahmen des Team-Moduls personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt die Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, die Bestandteil dieses Vertrags ist.
§ 14 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund besteht, etwa eine Gesetzesänderung, eine Änderung der Rechtsprechung oder neue Funktionen der Software. Er teilt die Änderungen mindestens sechs Wochen vor dem Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten die geänderten AGB. Auf diese Folge und das Recht, zum Zeitpunkt des Inkrafttretens zu kündigen, weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Änderungen der Hauptleistungspflichten und des Preises sind nur nach § 5 Abs. 4 möglich.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.